„Als ich die Wohnung gesehen habe, dachte ich gleich: Hier möchte ich wohnen.“

Zu Besuch bei dhu-Mitglied Annick Ohl
04.11.2020, 7 Minuten Lesezeit

Ich gebe zu, noch wirkt die Wohnung mit wenigen Möbelstücken sparsam möbliert, aber ich habe mich schon gut eingelebt. Ich wohne nun schon seit dem 1. September in einer dhu-Wohnung in der Emil-Janßen-Straße, obwohl ich zu dieser Zeit noch mit meinem Masterstudium der Angewandten Kommunikationswissenschaften an der Fachhochschule in Kiel beschäftigt war.

Bedingt durch das Corona-Virus ist ohnehin vieles anders: Das erste Semester verlief fast völlig online. Nachdem ich nach der Schule ein Jahr in Neuseeland verbracht und in Dänemark meinen Bachelor gemacht hatte, freute ich mich, nun mit der Wohnung in Barmbek eine feste Basis zu haben. Ich fühle mich hier richtig wohl, gehe gern auf die Wochenmärkte in Winterhude und Barmbek und genieße die Nähe zum Stadtpark. „Auch die Alster ist ja nicht weit entfernt.“

Ohnehin liebe ich das Ausgehen, insbesondere das Essengehen, doch das ist wegen Corona derzeit eingeschränkt. Dafür wohnen mittlerweile viele meiner Freunde ebenfalls in Barmbek und so treffen wir uns oft in den Wohnungen zum gemeinsamen Kochen oder Spielen. Dafür ist am großen Tisch genug Platz.

„Bei der Renovierung der Wohnung hat mir
die ganze Familie geholfen – Fußböden abgeklebt, gestrichen und die Möbel zusammengeschraubt. Das Malen bringt Spaß, das Abkleben vorher weniger, ist aber wichtig.“

Auch der Einzug selbst ist mir noch gut in Erinnerung: Anfang September war der Sommer noch einmal nach Hamburg zurückgekehrt und so mussten bei 34 Grad Umzugskartons und Möbel geschleppt werden.

Meine Eltern und auch meine Brüder Lennart und Malte sind handwerklich geschickt. Kein Wunder also, dass ich auch nicht nur gut mit Wasserwaage und Schraubenzieher umgehen kann. Der Akku-Schrauber liegt immer griffbereit und die Werkzeugkiste ist gut gefüllt.

Meine Eltern haben übrigens früh dafür gesorgt, dass ich und meine Brüder Genossenschaftsanteile der dhu bekommen habe. Das liegt wohl in der Familie: Schon meine Großmutter ist bereits Mitglied der dhu gewesen und wohnte in Hamburg-Hamm, wie jetzt auch meine beiden Brüder.

Mit der Nachbarschaft im Hause geht es freundlich zu, aber es ist noch nicht viel Zeit gewesen, mit den Nachbarn lange Gespräche zu führen. Das entwickelt sich aber bestimmt noch, genauso wie die Wohnung, für die noch weitere Möbelstücke angeschafft werden müssen. Z.B. ein schönes Sofa – und wenn es nötig sein sollte, werd ich auch das selbst zusammenschrauben.

#JungeWohner    #Einrichtungstipps

Wir bedanken uns für das
freundliche Gespräch bei

Annick Ohl