Praktische Expertentipps von nebenan!

Tipp von Hauswart Lars-Jörn Giraths

Bei Sturm Dachböden, Balkone und Terrassen sichern

Regen und Sturm können beträchtliche Schäden in und an Gebäuden verursachen. Und wenn der eigene Dachboden betroffen ist oder durch umherfliegende Gegenstände andere geschädigt werden, kann es schnell teuer werden. Wer ein Fenster geöffnet hat, sollte es selbstverständlich wieder schließen. Doch lieber einmal mehr nachschauen und vorsorgen, lautet der Tipp von Lars-Jörn Giraths, Hauswart bei der dhu, als nach dem Sturm einen Schaden oder Versicherungsfall regeln zu müssen.

„Wenn ein Sturm aufzieht oder im Wetterbericht angesagt wird, prüfen Sie rechtzeitig, ob Dachbodenfenster- oder Luken geschlossen sind und sichern Sie Gegenstände auf dem Balkon oder der Terrasse.“ … mehr lesen

Die dhu empfiehlt ausdrücklich den Abschluss einer Hausrat- und Haftpflichtversicherung. Durch Regen und Sturm kann eigener Hausrat beschädigt werden oder Schaden von eigenem Hausrat ausgehen – beispielsweise durch einen heruntergewehten Blumenkasten. Ohne entsprechende Versicherung tragen Sie die Kosten in voller Höhe.

Guten Rat, warum man wann welche Versicherung benötigt, gibt unter anderem die Hamburger Verbraucherzentrale unter der Telefonnummer (040) 24832 0, teils kostenpflichtig, oder unter www.vzhh.de.

Bitte melden Sie auftretende Schäden im und am Haus sofort Ihrem Hauswart und natürlich auch ihrer Versicherung.

Die Kontaktdaten und Sprechzeiten Ihres Hauswarts finden Sie auf dem Aushang im Treppenhaus oder unter www.dhu.hamburg/kontakt.

Tipp von Hauswart Lars-Jörn Giraths

So helfen Sie den Blüh-pflanzen bei Trockenheit

Hitze und ausbleibender Regen sind für viele Pflanzen eine Herausforderung. Lars-Jörn Giraths, Hauswart bei der dhu, rät daher:  „Wenn Sie den Rhododendren, Hortensien und Rosen etwas Gutes tun wollen, gießen Sie sie ab und zu.“ Wer in einem der oberen Stockwerke wohnt, braucht dazu übrigens nicht die schwere Gießkanne durchs Treppenhaus zu tragen. Einen Außenwasserhahn haben zwar nicht alle Häuser, aber ein Wasser-anschluss im Keller ist in der Regel vorhanden. „Auch wenn kein Wasseranschluss vorhanden sein sollte, sprechen Sie gern Ihren Hauswart an,“ sagt Lars-Jörn Giraths. mehr lesen
Anja Lübbersmeyer, bei der dhu unter anderem zuständig für die Betriebskostenabrechnung, betont: „Mitglieder, die gelegentlich unsere Blühpflanzen gießen, helfen uns dabei, Kosten für zusätzliche Gärtnerarbeiten zu sparen. Auch eingegangene Pflanzen zu ersetzen wäre viel teurer.“ Die Kontaktdaten und Sprechzeiten Ihres Hauswarts finden Sie auf dem Aushang im Treppenhaus oder unter www.dhu.hamburg/kontakt.

Norbert Wegner berät zum Thema Feuchtigkeit

Staub und Feuchtigkeit sind ein idealer Nährboden für Schimmel!

Norbert Wegner ist Zimmerermeister und nach einigen Jahren Hauswart-Tätigkeit heute in Sachen Einzelmodernisierungen und Schimmelbekämpfung in den dhu-Wohnungen unterwegs.
Steht nach einem Mieterwechsel eine Modernisierung an, überwacht er den Fortgang der Bauarbeiten. Außerdem ist er gemeinsam mit Christine Westermann Ansprechpartner für altersgerechte Umbauten. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Schimmelbekämpfung. Häufig, so seine Erfahrung, melden sich die betroffenen Mitglieder nicht sofort nach dem Entdecken des Pilzbefalls.

„Melden Sie sich bitte nicht erst, wenn der Schimmel schon länger vorhanden ist.“ mehr lesen

Ohnehin sind Mieter verpflichtet, einen Schaden an der Wohnung umgehend zu melden. Geht es um die wirksame Bekämpfung von Schimmel kann Norbert Wegner Abhilfe schaffen. Dazu vereinbart er einen Termin vor Ort, wo ihm die Mitglieder ihren Fall schildern können. Möglicherweise gilt es sogar, Krankheiten wie Asthma oder Allergien zu berücksichtigen.

Zur Schadensuntersuchung gehört zunächst die Ursachen-forschung. Liegt eine Durchfeuchtung vor, zum Beispiel durch einen Wasserschaden im Haus darüber? Gibt es Wärmebrücken, ist mit der Dämmung etwas nicht in Ordnung? Muss anders gelüftet werden?

Norbert Wegner erklärt, wie Feuchtigkeit in die Wohnung gelangt und wie man sie wieder heraus bekommt. „Am kältesten Punkt schlägt sich die Feuchtigkeit nieder, ähnlich wie an der Seltersflasche, die man aus dem Kühlschrank geholt hat.“

Heute sind in den meisten Wohnungen Fenster eingebaut, durch die kein Luftzug mehr gelangt. Nun ist regelmäßiges Lüften besonders wichtig und ebenso konstantes Heizen. „Denn kalte Luft kann nicht so viel Feuchtigkeit aufnehmen“, erläutert Norbert Wegner.

Die meisten Menschen sind überzeugt, ihre Wohnung ausreichend zu lüften. Doch Hand aufs Herz: Wird wirklich drei- bis viermal am Tag eine Stoßlüftung vorgenommen? Einfach ein Fenster zu kippen, wie es häufig geschieht, ist im Winter der falsche Weg, die Feuchtigkeit hinauszubefördern. Stattdessen empfiehlt Norbert Wegner „Die Heizung abdrehen, die Fenster drei- bis viermal am Tag weit öffnen und alle Räume gleichmäßig beheizen.“ Das sei das „Rezept“, um Schimmel vorzubeugen.

Schimmel muss umgehend entfernt werden. Mitunter beauftragt Norbert Wegner eine Fachfirma, die den Schimmel bekämpft. Anschließend muss die Wohnung wieder instandgesetzt werden. Je nach Schaden kommt dann auch ein Glaser oder der Maler in die Wohnung.

Ohne ausführliche Gespräche, wie es denn so weit kommen konnte und wie man sich in Zukunft verhalten sollte, geht es nicht. Denn: „Staub und Feuchtigkeit sind ein idealer Nährboden für Schimmel!“ Selbst auf der Fensterscheibe können sich Schimmelsporen niederlassen! Man sollte also, schon der eigenen Gesundheit zuliebe, regelmäßig Fensterputzen. Nicht jeder ist begeistert von diesen Hinweisen, aber oftmals bedanken sich Mitglieder anschließend für die Hilfestellung.

Am besten sei es, die Feuchtigkeit regelmäßig zu kontrollieren. „Kaufen Sie ein Hygrometer oder leihen Sie es in der Geschäftsstelle aus.“ Wenn erst einmal zu viel Feuchtigkeit in der Wohnung sei – „Ich habe schon in Wohnungen 90 Prozent Luftfeuchtigkeit feststellen müssen!“ – dauere es manchmal Wochen, bis die Luft wieder einen normalen Wert erreicht habe. Dieser liegt bei 50 bis 60 Prozent. „Deshalb“, schließt Norbert Wegner, „melden Sie sich frühzeitig. Ich berate Sie gern darüber, was beim Auftreten von Schimmel zu tun ist.“

Mehr Tipps für ein gesundes Wohnklima: Unser kostenloses Pixi-Buch „Missy misst“

Tipp von Hauswart Holger Kirbst

Rauchmelder instand halten – was jeder selbst dazu beitragen kann

Der Rauchmelder schlägt Alarm: Auf der heißen Herdplatte liegt ein Holzbrett, das zu kokeln angefangen hat. Die Nachbarn alarmieren die Feuerwehr, die bricht die Wohnungstür auf, doch ein Feuer hat sich glücklicherweise noch nicht entwickelt. Nur die Tür muss repariert werden. Das ist ein realer Fall und zum Glück noch einmal gut gegangen.

Mieter sollten keine Scheu haben, die Feuerwehr zu rufen, selbst wenn sich später herausstellt, dass es gar nicht brennt. Die dhu kommt für solche Schäden auf.

Rauchmelder funktionieren zuverlässig, vorausgesetzt, sie werden ordnungsgemäß gewartet und instand gehalten.  mehr lesen

Auch wenn die dhu für die jährliche Wartung der Rauchmelder zuständig ist, müssen die Mieter ebenfalls ihren Teil dazu beitragen. Hauswart Holger Kirbst rät: „Man sollte Staub auf dem Rauchmelder regelmäßig mit der Bürste des Staubsaugers absaugen.“ Bei Malerarbeiten sei es wichtig, den Rauchmelder abzubauen oder abzukleben. Wenn die Batterieleistung zu Ende geht, gibt der Rauchmelder einen Piepton von sich. „Dann sollte man prüfen lassen, ob nur die Batterie leer ist oder ob ein Defekt vorliegt“, sagt Holger Kirbst. Hierzu kann die Partnerfirma Willy.tel (0800 – 333 44 99) kontaktiert werden. Bei weiteren Fragen stehen die dhu-Hauswarte gern zur Verfügung.

Die Kontaktdaten und Sprechzeiten Ihres Hauswarts finden Sie auf dem Aushang im Treppenhaus oder unter www.dhu.hamburg/kontakt.

So machen Sie Einbrechern das Leben schwerer

Wohnungseinbruch?
Nein danke!

In einer von der Polizei produzierten Mini-Staffel „Die Elster – Ein Profi-Einbrecher packt aus“ sieht man einen charmanten Gauner mit erschreckend wenig Werkzeug Türen und Fenster öffnen und sich in aller Ruhe am Eigentum der abwesenden Bewohner bereichern. Für denjenigen, der einen Einbruch erlebt oder festgestellt hat, ist es hingegen immer ein Schock: nicht nur wegen des materiellen Schadens, sondern auch wegen des unguten Gefühls, das sich einstellt, wenn ein Fremder in die Privatsphäre eingedrungen ist. Da hilft es wenig, zu erfahren, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche in Hamburg statistisch deutlich zurückgegangen ist. mehr lesen

Das Sicherheitsempfinden ist bekanntlich subjektiv.

Besser ist es, selbst etwas zum Schutz vor Einbruch beizutragen, denn das ist oft schon mit wenig Aufwand möglich. Die Polizei gibt an, dass Einbrecher immer häufiger an gut gesicherten Fenstern und Türen scheitern. In fast 50 Prozent der Fälle hätten es die Täter gar nicht geschafft, in die Wohnräume einzudringen. Doch das ist nur die technische Seite. Auch durch das eigene Verhalten können Sie Einbrechern das Geschäft verderben.

Ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn etwa ist nicht nur nett, sondern sorgt auch für Sicherheit. Informieren Sie Ihre Nachbarn also darüber, wenn Sie für längere Zeit auf Reisen sind. Dann werden diese Ihre Wohnung im Auge behalten und gegebenenfalls die Polizei informieren, wenn sich jemand im Haus oder auf dem Nachbargrundstück verdächtig verhält.

Bitten Sie Ihre Nachbarn außerdem, Ihren Briefkasten regelmäßig zu leeren, die Rollläden hin und wieder zu öffnen sowie die Beleuchtung einzuschalten. Denn überquellende Briefkästen, stets zugezogene Vorhänge oder Rollos geben Kriminellen klare Hinweise. Findet sich niemand für das Leeren Ihres Briefkastens, können Sie bei der Post für die Dauer Ihrer Abwesenheit einen Postlagerdienst bestellen. Zeitschaltuhren für Lampen sorgen dafür, dass Ihre Wohnung bewohnt aussieht. Auch Fernsehsimulatoren werden von vielen Experten empfohlen.

Im Übrigen sind geöffnete Fenster in unteren Etagen selbst bei Anwesenheit ein Risiko. Beim Verlassen der Wohnung sollten Sie deshalb immer alle Fenster schließen. Gleiches gilt für die Wohnungstür: Sie ist erst nach zweimaligem Schließen korrekt verschlossen. Die Haustür dagegen darf aus Brandschutzgründen nicht abgeschlossen werden. Sie sollte aber zum Schutz vor Einbrechern stets richtig zugezogen sein. Und wenn es klingelt, nutzen Sie bitte unbedingt die Gegensprechanlage und zeigen Sie Fremden gegenüber ein gesundes Misstrauen.

Lustig:

2016 entstand in Zusammenarbeit von Polizei und der Film-akademie Baden-Württemberg die Mini-Staffel „Die Elster – Ein Profi-Einbrecher packt aus“, zu sehen bei YouTube

Informativ:

Viele Tipps und Informationen unter www.polizei-beratung.de, unter www.polizei.hamburg finden Sie die aktuelle Kriminalstatistik.